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Bank Transfer and Debit Advices via SEPA, DTA and HBCI(+)

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Das SEPA-Mandat

Eine zentrale Rolle bei SEPA-Lastschriften spielt das SEPA-Mandat. Auf diesem bestätigt der Zahlungspflichtige per Unterschrift, dass sein Konto durch den Zahlungsempfänger belastet werden darf. Das Mandat besitzt eine Mandats-Referenznummer, durch die man es dem jeweiligen Abbuchungsvorgang zuordnen kann.

Banken erlauben, dass eine bestehende Einzugsermächtigung in ein SEPA-Mandat umgewandelt werden kann. Dies gilt allerdings nur für Basislastschriften (CORE/COR1). Beispielsweise kann eine bestehende Einzugsermächtigung durch Vermerk im Verwendungszweck in ein SEPA-Mandat umgewandelt werden.

Ein SEPA-Lastschrift-Mandat muss die folgenden Informationen enthalten:

  • Gläubiger-ID (wird bezogen von der Bundesbank oder vom eigenem Kreditinstitut)

  • Eindeutige Mandatsreferenznummer

  • Einzugsdatum

SEPA-Transfer bietet integrierte Druckvorlagen aller benötigten Formulare für Drucker und Bondrucker und lässt sich damit einfach als Bezahlterminal in Geschäften einsetzen.

Beispiel:
Ein Mitglied tritt Ihrem Verein bei und unterzeichnet einen Mitgliedsantrag. Auf diesem wird Abbuchung des monatlichen Mitgliedsbeitrages und der Abbuchungszeitpunkt (beispielsweise zum 15. jeden Monats) akzeptiert. Dies ist Ihr SEPA-Mandat. Sie weisen dem Mitglied eine Mitgliedsnummer zu, die intern zur Verwaltung verwendet wird. Dies ist Ihre Mandats-Referenznummer.


Mandatsvarianten

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Einzelmandaten und Mehrfachmandaten.

Ein Einzelmandat, auch Einfachlastschrift genannt, ist nur für einen Vorgang gültig. Hierbei kann es sich beispielsweise um eine einmalige Zahlung für eine Ware handeln. Wird es innerhalb von 36 Monaten nach Erteilung nicht genutzt, gilt es als erloschen.

Ein Mehrfachmandat gilt so lange, bis es widerrufen wird. Auch hier gilt: Das Mandat muss binnen 36 Monaten nach Erteilung genutzt werden, ansonsten erlischt es.

Da das Mehrfachmandat eine große Anzahl von SEPA-Lastschriften umfassen kann, unterscheidet man hier zwischen zwei Arten von Lastschriften mit jeweils unterschiedlichen Vorlauffristen (auch Vorlaufzeiten oder Vorlagefristen):

Lastschrifttyp Erstlastschrift/

Einzellastschrift
Folgelastschrift
Basislastschrift (CORE) 5 Bankarbeitstage 2 Bankarbeitstage
Verkürzte Vorlauffrist
(SEPA COR1)
1 Bankarbeitstag 1 Bankarbeitstag
Firmenlastschrift (B2B) 1 Bankarbeitstag 1 Bankarbeitstag

Hinweis: Ob Sie eine CORE- oder eine B2B-Lastschrift stellen müssen, hängt davon ab, ob Sie Geld von einem Privat- oder Firmenkunden einziehen. Die verkürzte Vorlauffrist bei Basislastschriften COR1 kann nur genutzt werden, wenn die Banken von Kreditor und Debitor diese unterstützen und die Funktion für das Konto eingerichtet ist.

Beispiel:
Die Mitgliedsbeiträge sollen am 10. Mai erstmalig eingezogen werden. Es handelt sich um eine Basislastschrift, daher beträgt die Vorlaufzeit der Erstlastschrift fünf Tage. Daher muss die Lastschrift spätestens am 5. Mai bei der Bank eingegangen sein. Im Folgemonat beträgt die Vorlaufzeit nur noch zwei Tage, daher ist das Eingangsdatum der 8. Mai. Achtung: Wochenenden und Feiertage sind keine Bankarbeitstage und können die Bearbeitungszeit daher verlängern!


Wie eine SEPA-Lastschrift mit der Nutzung von SEPA-Transfer und einem innderdeutschen Inhaberkonto abläuft, lesen Sie hier. Sie müssen im europäischen Zahlungsverkehr die SEPA-Mandate übersetzen? Dann finden Sie hier weitere Informationen.

SEPA-Mandat

Mit SEPA-Transfer können Sie vorformatierte SEPA-Mandate mit allen hinterlegten Daten versandfertig ausdrucken.


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